\par 2. Doch nein, er ist ein armer Wicht, ein holdes Mädchen küßt ihn nicht; |: er schläft in seinem Bett allein; ich möchte doch der Papst nicht sein. :| \par 3. Der Sultan lebt in Saus und Braus, er wohnt in einem großen Haus; |: voll wunderschöner Mägdelein; drum möcht ich wohl der Sultan sein. :| \par 4. Doch nein, er ist ein armer Mann, denn folgt er seinem Alkoran, |: so trinkt er keinen Tropfen Wein; ich möchte doch nicht Sultan sein. :| \par 5. Geteilt veracht ich beider Glück und kehr in meinen Stand zurück, |: doch das geh ich mit Freuden ein: Bald Papst, bald Sultan möcht ich sein. :| \par 6. Drum, Mädchen, gib mir einen Kuß, denn jetzt bin ich der Sultanus. |: Ihr trauten Brüder, schenket ein, damit ich auch der Papst kann sein. :| \\~ \begin{flushright} Nach C. G. L. Noack, 1789 \end{flushright}